Wer hat Angst vor den eigenen Gefühlen?

Angst vor den eigenen Gefühlen ist verständlich, aber nicht nötig

Die eigenen Gefühle zu zulassen, stellt für viele Menschen eine Herausforderung dar. Vor allem die vermeintlich negativen Gefühle wie Trauer, Wut oder Angst werden häufig verdrängt und unterdrückt – bloß schnell weg von diesem unangenehmen Gegrummel in der Magengegend oder die Enge in der Brust gar nicht erst groß beachten.

Nur dieses weg von der Angst oder Trauer oder Wut wollen, macht diese Gefühle noch stärker. Durch den Widerstand, den wir leisten, lassen wir sie wachsen. Gefühle zu unterdrücken, führt lediglich dazu, dass sie noch stärker werden.

Die Angst, man könne von der eigenen Angst übermannt werden oder man könne sie nicht aushalten, nicht mit ihr umgehen, ist oft ein Grund, weshalb es für viele Menschen zu gefährlich erscheint, sie zu zulassen.

Wie also mit vermeintlich “negativen” Gefühlen umgehen?

Indem wir unseren Körper wahrnehmen und FÜHLEN, was die Angst mit ihm macht, kommen wir dem Loslassen schon ein gutes Stück näher: Ist da ein Gefühl von Enge oder Schwere auf der Brust? Zieht sich der Magen zusammen oder spannt sich der Nacken an? Durch das bewusste hinspüren, stellen wir uns dem Gefühl und geben ihm Raum. Anstatt es weg zu drücken, nehmen wir es bewusst wahr.

 

Allein das kann bereits zu einer Entspannung führen und dafür sorgen, dass die Angst abnimmt. Sich in die Beobachterrolle begeben, ohne Drama um die emotionalen Regungen zu machen, ist ein großer Schritt, die Gefühle aufzulösen. Es geht also nicht darum, in der Trauer oder Wut zu baden, sondern ihr aufmerksam und wertfrei zu begegnen und eben zu FÜHLEN.

Deine Einstellung zu deinen Gefühlen macht den Unterschied

An sich ist weder die Angst, noch die Trauer oder die Wut das Problem, sondern die Haltung und Einstellung, die wir diesen Gefühlen gegenüber einnehmen. Wenn ich denke, dass Angst etwas Schlechtes ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit viel größer, dass ich vor ihr davon zu laufen versuche, als wenn ich die Haltung einnehme “meine Angst will mir etwas Wichtiges mitteilen”.

Das Fühlen und unsere Einstellung machen also den Unterschied.

Welche Haltung hast Du gegenüber Angst, Trauer und Wut?
Unterstützt sie dich dabei, diese Gefühle zu fühlen und aufzulösen?

Unsere Coachings und Workshops geben dir Raum, in dem übrigens all deine Gefühle willkommen sind,


Wir wünschen dir viel Freude beim Fühlen!

Alles Liebe, Carolin und Steffi



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