Mit wem Du dich wirklich vergleichen solltest

Vergleiche dich am besten mit dir selbst, nicht mit anderen. Das stärkt dein Selbstbewusstsein

Dieser Artikel ist für dich, wenn:

  • Du dazu neigst, dich selbst schlecht zu reden, weil die “anderen” schneller, besser, stylischer, erfolgreicher und kreativer sind als Du
  • Du unzufrieden bist, weil Du dich ständig mit anderen vergleichst
  • Du dich auf dich endlich selbst, statt auf die anderen, fokussieren willst

 

Der Moment, wo Du anfängst dich zu vergleichen

Wenn Du eine Person bist, die gern neue Ideen entwickelt, damit liebäugelt sich selbstständig zu machen oder bereits dabei ist, dann kennst du die Situation vielleicht, die ich jetzt beschreibe:

 

Du bist seit einiger Zeit am Tüfteln an deinem eigenen Business, du hast ein tolle Idee – ein Blog , ein Online-Business, ein Social Start-Up, ein Netzwerk, oder, oder, oder. Du bist begeistert davon, die Idee und die Aufgabe ziehen dich morgens magisch aus dem Bett. Es entwickelt sich so viel. Und du bleibst kontinuierlich dran. Du recherchierst und dein Konzept wird immer besser. Du machst Weiterbildungen und baust deine eigene Expertise auf, sammelst Wissen und Erfahrung. Gehst mit anderen in Austausch. Dein Angebot findet sogar erste Interessenten und Du bist stolz drauf, noch motivierter.

 

Dann…ist…da…der….Moment….: Du  fängst an dir noch einmal die Websiten deiner “Konkurrenten” anzuschauen. “Einfach so- nur mal gucken”. Und ja, Du wusstest schon, dass es da welche gibt, die etwas Ähnliches machen, wie Du. Aber jetzt “-Bäng”- ist es wie ein Hammerhieb ins Gesicht. Und dir entgleitet alles. Dann spannt sich alles an und Du spürst ein fieses Grummeln im Bauch. Wut und Frustration melden sich da- weg ist der Anfängergeist und die Euphorie. Wooosh!

Es blitzt und rattert in deinem Kopf. Da ist eine Person ‘DIE MACHT JA GENAU DAS GLEICHE WIE ICH!’, ‘DIE HAT JA MEINE IDEE GEKLAUT’, ‘ DIE IST JA SCHON VIEL WEITER! WER BRAUCHT DANN NOCH MICH?!?!’.

Du donnerst frustriert den Laptop zu. Tag gelaufen. Und dein Business auch?

Erwartungen an dich und deine Ideen ins rechte Licht rücken

Ich hoffe nicht, dass Vergleiche sofort zum Ende deines Businesses oder deiner Idee führen. Und ich will dich ermutigen dran zubleiben. Und hej, ich will dir nicht zu Nahe treten. Im Gegenteil. Das, was ich jetzt schreibe, soll dich bestärken. Welche Erwartungen an dich und deine Idee, dein Business hattest Du? Klar, ich träume auch davon eine revolutionäre Idee zu haben- so Apple-mäßig-genial. Und gleichzeitig weiß, ich dass es eher unwahrscheinlich ist, dass mir diese Idee kommt. Mir zum Beispiel ist es auch sehr wohl bewusst, dass es viele, viele, viele Coaches, Life-Coaches, Business-Coaches, Karriere-Coaches in Berlin, Deutschland, Europa gibt. Es war nicht revolutionär mit Steffi ein Coaching Unternehmen zu gründen. Und gleichzeitig hatten wir den Drang mit unserem Wissen und unserer Liebe für Menschen und deren Weiterentwicklung raus zu gehen. 

 

Und das sind jetzt die Erwartungen, die ich an mich und meine Arbeit habe: Etwas erschaffen. Etwas beisteuern. Etwas bewirken.

Weg vom Druck der Erwartungen - hin zum Entspannten kreativ sein

Damit ich mich nicht weiter mit Forderungen an mich selbst, wie “Du musst etwas Geniales finden” oder “Du musst genauso etwas Gutes entwickeln wie die andere.”, unter Druck setze, habe ich mich entschieden, mir etwas anderes zu erlauben. Ich gebe mir die Erlaubnis zum frei denken und freien kreativ sein. Denn ich kann und darf auch kreativ sein- auch und gerade mit einer recht gewöhnlichen Idee und Business. Es geht um das kreativ sein und kreieren an sich, das mich erfüllt und gleichzeitig einen eigenen Mehrwert stiftet.

 

Die Angebote von uns etwa. Das sind individuelle Mischungen, die andere Leute ansprechen werden, als die Angebote anderer Coaches. Die Methoden und Tools sind ähnlich, und doch machen WIR, macht Steffi, mache ich den Unterschied. Mit unserer Art, mit dem Mix aus Erfahrung, Wissen, unserer jeweiligen Art zu sprechen und zu schreiben.

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Wir wären nicht echt, wenn wir krampfhaft versuchen würden, uns dem anzugleichen, was andere erfolgreich gemacht hat, was aber nicht zu uns passt. (Achtung: Du kannst dir schon Dinge abschauen. Das ist sogar extrem hilfreich. Aber langfristig lohnt es sich, bei DIR zu bleiben. Nimm’ nicht alles mit, was anscheinend Erfolg verspricht, dir und deiner Art aber komplett widerspricht!)

 

Vor allem hätten wir dann auch gar keinen Spaß dabei, unsere Workshops, Moderationen und Coachings  zu halten, unsere Texte zu schreiben und Kooperationen zu spinnen, weil es so anstrengend wäre uns selbst ständig kontrollieren zu müssen, ob wir noch in das “Erfolgskonzept” passen.  Und hej, wir haben uns nicht umsonst dem “keen” sein, dem lebenshungrig und leidenschaftlichen Leben, verschrieben. Wir wollen uns nicht ständig kontrollieren müssen, wir wollen frei Dinge erschaffen, testen und leben.

 

Klingt das für dich attraktiv? Dann lade ich dich hiermit ein, deiner Kreativität und deiner Intuition zu vertrauen. Das ist deine eigene wertvolle Basis.

Und jetzt doch noch- Mit wem Du dich vergleichen solltest

Wenn Du dich dennoch dabei (leicht selbstzerstörerisch) ertappst, immer wieder zu checken, was denn die Konkurrenz “so macht”, an der Stelle ein Tipp aus eigener Erfahrung: NEIN, TU DAS NICHT. Schließe den Browser. Lösche die Seiten aus dem Browserverlauf. Defriende auf Facebook. Unfollow bei Instagram.

 

Und das so lange, wie Du völlig sicher in deinem eigenen Sattel sitzt. Glaub mir, es wird dir gut tun und ich erleichtern. Du verpasst dadurch keine Chancen. Vielmehr stärkst Du dadurch dein eigenes Gefühl, was für dich richtig und stimmig ist. Die Ideen verschwinden dadurch nicht. Die Inspiration wird dich so oder so finden.

 

Okay, wir sind es dennoch heutzutage alle so gewohnt uns zu vergleichen, daher geb’ ich dir eine Person, mit der sich der Vergleich wirklich lohnt: Dein eigenes ICH vor 5 Jahren, vor 3 Jahren, vor einem Jahr, vor einem Monat.

Wenn Du wieder an dem Punkt kommst, wo Du an dir oder deiner Idee zweifelst, dann nimm’ dir bewusst Zeit, dich mit deinem früheren ich zu vergleichen. Und frage dich zum Beispiel:

In welchen Punkten bist Du deinem früheren ich deutlich voraus?

  • Wer bist du heute? (Eine selbstbewusstere Frau? Eine strahlendere Frau? Eine selbstbestimmtere Frau??
  • Was hast Du seitdem alles gelernt?
  • Was hast Du erreicht, was vor einem Jahr noch so weit entfernt oder gar unerreichbar schien?
  • Wann hast du eine ähnliche Herausforderung schon mal gut gelöst?
  • Was hat vor einem Jahr vielleicht besser geklappt, und was kannst Du von deinem früheren ich dadurch lernen?

Dieser Perspektivwechsel – Du blickst auf dich selbst ‘von außen’- tut genau in solchen Momenten des Zweifeln, der Frustration und des Stillstands gut, weil er den Fokus wieder zu dir zurück holt und dich mit deinen Qualitäten und deinen Ressourcen verbindet.


Erhöhe die Durchschlagskraft deiner Erkenntnisse

Lass uns deine Antworten auf die oben stehenden Fragen gern zukommen, in den Kommentaren oder via Mail. 

Wir lieben Austausch und gemeinsames Wachsen.

Alles Liebe, Carolin und Steffi



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