Der Druck steigt! Mit dieser Strategie machst Du es dir leichter

Für einen neuen Umgang mit Druck hat sich Carolin entschieden. Du kannst dein Leben verändern

Dieser Artikel ist für dich, wenn:

  • Du immer wieder in Drucksituationen gerätst und etwas daran ändern willst.
  • Du dein eigenes Business aufbaust, aber dich gefühlt nur im Kreis drehst.
  • Du immer wieder an Punkte kommst, wo dir dein Ziel verschwimmt.

Erst neulich war es wieder soweit. Ich (Carolin) wurde unruhig. Da kam wieder der Druck hoch.

Dieses “Ich stecke fest’ und komm nicht weiter”- Gefühl kenne ich mittlerweile und doch kann ich es manchmal noch nicht so schnell identifizieren, wie ich es gern wünschte. Bei diesem Mal kam dieser Druck, weil gefühlt zu viele ungeklärte Fragen in meinem Kopf aufploppten: Wie wird sich die Workshop Manufaktur entwickeln (Spoiler: Großartig!)? Was muss ich dafür noch tun? (Im Kopf öffnete sich eine bodenlange To-Do Liste) Wie kann ich wirklich gut meine Arbeit mit meiner Tochter vereinbaren? Und warum weiß ich darauf einfach JETZT noch keine Lösung?

 

Alles wurde verschwommen. Was wollte ich nochmal als Nächstes tun?

 

Dieser Druck ist wie ein Bekannter für mich, dem ich ungern die Tür aufmache, von dem ich aber doch immer ziemlich viel lerne, wenn ich ihm erstmal zuhöre. Wenn Du das kennst, was ich beschreibe, probier einmal die folgende Strategie.

1. Öffne dem Druck die Tür und dann geh' mit ihm raus

Wenn der Druck anklopft (oder auch schon lauter an die Tür hämmert), dann hilft es dir nicht, die Tür mit aller Macht verschlossen zu halten, und im Haus wild rumzurennen. Ablenkungsstrategien, wie Netflix-Binge-Watching, orientierungsloses im Netz recherchieren, trinken oder feiern um des Betäuben willens, stillen das Druckgefühl nur kurz. Und es kommt umso polternder und lauter kurze Zeit später vorbei und meldet sich. Quasi wie der Inkasso-Dienst, der seine Forderung einziehen will.

 

Wenn Du also Druck spürst, dann mach’ dafür auf. Erkenne die Situation an. Da ist Druck. Da ist ein Druckgefühl. Du fühlst dich unter Druck.

Und das ist okay.

 

Sei ein paar Minuten mit dieser Situation- so lang, wie Du brauchst, damit Du dich entspannen kannst und es dir gleichzeitig ermöglichen kannst ohne in Panik zu verfallen. Wenn es dir gelingt, dann hör’ am besten mit dem Herzen hin. Zugegeben “mit dem Herzen hinhören”, das klingt für mich immer noch ein wenig seltsam, doch beschreibt es treffend, was ich meine: Hör’ einmal so liebevoll und wertungsfrei, wie dir möglich ist, hin. Mit dem Herzen eben. Was für ein Druck genau ist das?

 

Und dann geh’ mal raus mit dem Druck. Bedeutet, mach’ etwas, dass dich aus dem Denken raus bringt. Sport, Kochen, Tanzen, Spazieren gehen. Ein kurzer Szenenwechsel. Vom Kopf in den Körper.

2. Guck' genau hin: Was genau erzeugt den Druck?

Wenn Du also mit dem Herzen hingehört hast und mit dem Druck draußen warst, kannst Du dich auch wieder öffnen für das, was eigentlich hinter diesem diffusen Druck-Gefühl steht.

 

Druck entsteht aus Zweifeln, Erwartungen, Ängsten. Druck entsteht auch, weil deine Bedürfnisse, die Du hast, nicht erfüllt sind oder “unerwünschte” Gefühle weggeblockt werden.

 

Was könnte das bei dir sein? Erwartungen, die Du an dich stellst und die Du nicht oder noch nicht erfüllen kannst. Oder vielleicht auch gar nicht willst? Ängste, die Beachtung finden sollten. Schmerzhafte Situationen, die noch nicht richtig verdaut worden sind? 

 

Ich war eine Meisterin darin, meine Gefühle und Bedürfnisse wegzudrücken. Wie eine Planierraupe, die langsam immer wieder über sie hinweg walzt, habe ich Schicht um Schicht draufgelegt. Denn ich wollte doch voran kommen. Erfolgreich sein. Der Druck kam. Ich arbeitete noch mehr. Der Druck kam wieder. Mein Körper meldete sich mit seinen ersten Warnzeichen, Halsschmerzen oder Ein-Tages-Fieber. 

 

Mittlerweile, zum großen Teil auch Dank meiner wundervollen Kollegin, Steffi, habe ich einen besseren Zugang zu meinem Druckgefühl, kann es besser aufdröseln. Bei mir zum Beispiel erzeugte es viel Druck, dass ich immer die Erwartung hatte, schnell erfolgreich werden zu müssen. Und das möglichst auf perfektem Weg, der vielen Menschen Vorbild sein kann. Also konkret: Im ersten Gründungsjahr komplett davon leben können, harmonische Partnerschaft, ausgeglichene Kombination aus Kind und Arbeit und dabei gesund und strahlend aussehen.

 

Das Ergebnis: Ich wuselte wie wild umher. Sehr viele Hochzeiten gleichzeitig. Rannte und rannte. Und manchmal sah ich nicht mal ein Ziel, rannte aber trotzdem.

3. Fokus! Wo deine Aufmerksamkeit hingeht, geht auch die Energie hin.

Meine Druckmacher waren also: meine extreme Erwartungshaltung an mich und meinen Erfolg nach außen. Und weil, ich so darauf fokussiert war, rannte ich und erzeugte mir damit den Druck selbst.

 

Zeit also, etwas im Inneren zu ändern, um dem Druck weniger Nährboden zu geben.  Bei mir war das die Entscheidung, mich darauf zu konzentrieren, den heutigen Tag glücklich zu leben. Mir also bewusst den Tag so zu gestalten, dass er mir genau das ermöglicht- heute schon glücklich sein. Der Fokus ist also darauf gerichtet, mindestens eine Sache zu tun oder ganz bewusst zu erleben, die zu meinem Glück beiträgt. Das kann eine schöne Fahrradfahrt ins Büro sein oder das herzliche, gemeinsame Lachen am Küchentisch mit meiner kleckernden Tochter. Diese eine Sache zu tun, ist jeden Tag eine lohnenswerte Herausforderung. Und wird dadurch immer mehr zu Routine.

Worauf kannst Du deine Aufmerksamkeit richten?

Was könnte dem Druck sinnvoll entgegen wirken oder vorbeugen? Hier ein paar Beispiele:

 

  • Wenn Du dazu neigst, dich im Großen zu verlieren, dann fokussier’ dich auf den nächsten – wirklich, den nächsten (nicht den übernächsten!) Schritt.
  • Wenn Du dazu neigst die Erwartungen der anderen als deine zu übernehmen, dann fokussiere dich auf DEINE Werte. 
  • Wenn Du mit aller Macht eine neue Idee suchst und “brauchst”, dann fokussier’ dich bewusst auf Zeit mit dir selbst oder Zeit für kreative Entspannung.
  • Wenn Du immer rennst und rennst, dann fokussier’ dich auf die nächste wichtige Entscheidung oder auf EINE Sache, die du heute erledigst.
  • Wenn Du dich bewirbst, weil Du unbedingt einen neuen Job haben willst, dann fokussier’ dich zu allererst auf die Stellen, die dir zu 100% gefallen oder die Städte in denen Du unbedingt arbeiten möchtest. 

Werd’ aktiv und schreib’ es am besten auf.

Was ist dein Druckmacher Nr.1?

Wie genau hilft dir die Strategie, mit Druck umzugehen?

Hast Du andere Herangehensweisen, die sich für dich bewährt haben?

Dann immer her damit! Wir lieben Austausch und gemeinsames Wachsen.

Alles Liebe, Carolin und Steffi



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