Immer sind die anderen Schuld? 5 Schritte Richtung Selbst-Verantwortung

Selbstverantwortung und Selbstbewusstsein hängen eng zusammen, weiß Steffi von Soul Rebel Coaching

Ich – Steffi – liebe Selbst-Verantwortung! Erfahre im Artikel, was es damit auf sich hat und wie Du sie stärken kannst.

Dieser Artikel ist für dich, wenn:

  • es dir beim Wort “Verantwortung” die Nackenhaare aufstellt
  • Du dich fragst, wie Selbst-Verantwortung eigentlich geht
  • Du Lust auf das Gefühl von Kraft und Freiheit hast

Woran Du erkennst, dass Du Selbst-Verantwortung lebst: Du bist bereit, die volle Verantwortung für deine Gefühle, deine Bedürfnisse, dein Handeln und Nicht-Handeln zu übernehmen und dich den Konsequenzen, die daraus entstehen, zu stellen. Da muss niemand anders den Kopf hin halten, das machst Du selbst. “Ich war’s.”, auch wenn das Ergebnis sch… ist, lautet deine Antwort.

Wie Du deine Selbst-Verantwortung stärkst und die Schuldfrage loslässt

1. Verändere deinen Fokus

Weg von den (vermeintlichen) Problemen, hin zu Lösungen. Du bist GestalterIn und Du kannst diese Rolle am besten ausleben, indem Du in Lösungen statt in Problemen denkst. Wenn Du vor einer Herausforderung stehst, frag dich: Was kann ich konkret tun, um die Situation zu entspannen? Wen kann ich einbeziehen? Welche Ressourcen brauche ich und wie kann ich sie bekommen? Ressourcen können alles sein: Menschen, Zeit, Ruhe, Ideen etc. So löst Du dich aus der Problem-Starre, die entsteht, wenn wir Du dich zu sehr auf das fokussierst, was eben nicht funktioniert, und kommst ins Handeln. Dein Handeln unterstreicht deine Gestalter-Rolle und befreit dich aus der lähmenden Opfer-der-Umstände-Haltung.

2. Werde dir deiner Gefühle bewusst

Ich liebe Gefühle. Sie zeigen mir meinen Weg in die Richtung, wie ich leben, lieben und arbeiten will. Dafür war es nötig, dass ich mir meiner Gefühle erstmal bewusst werde: Wozu ist diese Angst da? Was will sie mir sagen und wie kann ich sie auflösen? Indem Du die Verantwortung für deine Gefühle übernimmst, brauchst Du keinen Sündenbock mehr, der dir schlechte Gefühle gegeben hat. Weil Du weißt, dass deine Gefühle in dir entstehen und nichts und niemand dir welche geben kann.

3. Erkenne deine Bedürfnisse an

Egal ob große oder kleine, lang gehegte Sehnsüchte und kurze Ich-hab-Lust-Draufs: Erkenne an und achte, was Du brauchst und willst. Umarme deine Bedürfnisse und erfüll’ sie dir selbst. Warte nicht länger darauf, dass etwas geschieht (die Sonne scheint) oder jemand etwas tut (sich bei dir entschuldigen etc.) bis Du für dich los gehst. Mach’s einfach. Und wenn dir die Erfüllung deiner Bedürfnisse zu groß erscheint, dann erlaub’ dir Unterstützung. Auch wenn Du dich in Selbst-Verantwortung übst – Du musst nicht alles alleine machen.

4. Trau dich, dich verletzlich zu machen

Für mich ein großer Schritt gewesen. Offen über meine Ängste reden, über meine Gefühle, das fiel mir nicht immer leicht und fordert mich weiter heraus. Auch das ist in Ordnung. Wichtig ist ein Bewusstsein für die eigene Verletzlichkeit, sodass wir sie immer wieder zulassen und uns öffnen können. Wenn ich mit Caro über Verlustängste spreche, dann fühle ich mich anfangs dünnhäutig. Doch zu sehen, dass ich auch damit angenommen bin, stärkt mich und unsere Verbindung. Verletzlichkeit lohnt sich. Trau dich, über das zu sprechen, was dich wirklich bewegt.

5. Stell dich deinen Erwartungen

Du willst viel, Du willst groß, Du willst weit?! Kenn ich. Kann anstrengen und zu unruhigen Nächten führen. Wie groß sind deine Erwartungen an dich auf einer Skala von 1 bis 10, wenn 10 übermäßig groß bedeutet? Als ich meinem Perfektionismus und meinen hohen Ansprüchen auf die Schliche kam, war das der erste Schritt, sie Stück für Stück loszulassen. “Ah, Steffi, da sind sie wieder, deine Ansprüche! Herzlich Willkommen und ich entscheide mich, jetzt bewusst mal weniger zu geben und weniger zu pushen und schaue mal was passiert.” – Läuft auch so und läuft gut. Am Text feilen, bis er perfekt ist? So lang grübeln, ob ich das jetzt so posten will? Das zerstört den Flow. Raus damit und die entspannende Erfahrung machen, dass Texte auch gelesen und gemocht werden, wenn Du nicht 100 Mal drüber liest.


Hast Du weitere Tipps, wie Du deinen Selbst-Verantwortungsmuskel stärkst?

Dann immer her damit! Wir lieben Austausch und gemeinsames Wachsen.

Alles Liebe, Carolin und Steffi



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