Wie Du loslässt und dem Neuem mit ganzem Herzen folgst

Sichtbarkeit – mehr Authentizität und Echtheit leben

Altes loslassen und dem Neuen im Vertrauen folgen mit Soul Rebel Coaching aus Berlin

Dieser Artikel ist für dich, wenn:

  • Du an bestimmten Ideen, Projekten, krampfhaft festhälst aber dich etwas Neues reizt
  • Du merkst, dass Etwas noch abgeschlossen werden muss
  • Du Lust hast, dich wirklich für Neues zu öffnen und das voll genießen

Mit jemanden ein Unternehmen zu gründen, ist wie eine Beziehung, eine Partnerschaft. Willst Du im Neuen glücklich sein, ist das Alte wie eine kleine Regenwolke, die dich manchmal verfolgt und immer wieder daran erinnert, was schon einmal schief gegangen war oder noch verarbeitet werden sollte. Oder die dir leicht auf den Kopf tröpfelt um dich zu warnen, was bestimmt wieder so sein wird wie das letzte Mal. Wie Du für gutes Wetter sorgst über deinen neuen Vorhaben, Partnerschaften und Projekten, verrate ich, Carolin, dir in meinen Tipps zum Loslassen und neu Anfangen.

1. Guck' dir noch einmal genau das Alte an

Ja genau, bevor Du im Neuen wirklich starten kannst, ist der Blick zurück wichtig. Denn das Alte macht dir zu schaffen, weil es nicht ausreichend würdigend betrachtet wurde. Ich zum Beispiel, habe trotz des vollen Engagements mit Steffi in unserem Coaching-Unternehmen noch recht lange meine eigene Website betrieben, wollte noch nicht komplett “all in” gehen. Und das lag an einem vergangenen Projekt, das zwar ohne Drama beendet wurde und doch nicht vollständig innerlich abgeschlossen war. 

Wie nun also den Loslassen Prozess beginnen? Näher’ dich dem unguten Gefühl, das Du mit dem Alten verbindest.

Bei mir war das die Angst, am Ende der gemeinsamen Arbeit doch wieder allein da zu stehen. Diese Angst rührte aus dem alten Projekt, in das ich mich voll reingeworfen hatte. Doch irgendwann wurde deutlich, dass meine damalige Partnerin und ich nicht die selben Vorstellungen teilten, was wir erreichen wollten. Ich war enttäuscht. Auch von mir selbst, dass ich so viel Energie reingegeben hatte und davon ausgegangen war, dass meine Partnerin es genauso sieht.

Es hilft enorm, diese Angst wieder enttäuscht, oder schlimmer noch verletzt (verraten – schlimmer geht ja immer ?!?!), einmal bewusst zu spüren. Um dann anzuerkennen, dass ich eben enttäuscht war, dass ich Dinge hätte verbindlicher regeln können und dass ich gleichzeitig das Beste gegeben hatte, dass ich damals hatte. 

Und das Ergebnis etwa meines Anerkennens war: Das Alte lief nicht optimal. Das hat mich verletzt. Ich bin trotzdem ein guter und ernst zu nehmender Mensch und meine damalige Projekt-Partnerin ebenso. Und vor allem, darf ich auch wieder mit Begeisterung voll in etwas Neues reingehen, wenn es mich da hin zieht.

2. Farewell - Schließe Frieden mit dem, was war

Nach Anerkennen, ist Vergeben der nächste wichtige Part. Vergeben ist wie Anerkennen, nur krasser 😉
Vergeben erfordert, dass Du deinen Groll, deine Ängste, deine Wut wirklich gespürt hast und bereit bist Frieden damit zu schließen.

 “Everything is forgiven includes you.” schreibt Danielle LaPorte in ihrem neuen Buch “White Hot Truth” und trifft genau damit den Punkt. Wenn wir den anderen schon oft vergeben haben, ihre Punkte sehen oder Absichten verstehen konnten, stehen oft nur noch wir selbst einem Neuanfang im Weg.

Erlaubst Du dir selbst auch, zu vergeben, deine positive Absicht im Alten zu erkennen und dir Verständnis gegenüber zu entwickeln, schaffst Du wirklichen Nährboden für gesundes Neues. Du schaffst einen erweiterten Blick auf andere, die Situation und dich.

Fragen, die dich beim Frieden schließen unterstützen, sind z.B.:

  • Für was war das Alte gut? Wozu hat es dir gedient?
  • Was hast Du gelernt über dich? Was hast du aus der Situation gelernt?

Und was hier in ein paar Zeilen als Denkanstoß für dich steht, dauert unter Umständen viiiel länger als gewünscht und gedacht. Anerkennen und Vergeben ist ein Prozess und eine Haltung. Keine einmalige Handlung. Nichts, was Du einfach so daher sagst. Es erfordert, dass du es wirklich zulässt und dich wieder für eine neue Erfahrung öffnest. Eine Erfahrung, die von einer positiven (und dir förderlichen) Grundhaltung geprägt sein darf.

3. Alle Zeichen auf Neuanfang - Richte dich aus

Puuh, ein Riesenstück Arbeit liegt da hinter dir. Chapeau.

Mit einem erweiterten Blick auf die Situation, die anderen und auf dich, wirst Du dem Neuem neugieriger und positiver begegnen können. An die dieser Stelle, lohnt es sich noch einmal zu betonen: Ja, Du kannst deine Situation und so wie Du sie erlebst ganz bewusst mitbestimmen. Du bist ihr nicht ausgeliefert.

Um das Neue voller Energie und Lust mitzugestalten und dich entsprechend auszurichten, können dich diese Fragen unterstützen:

  • Wie bist du im Neuen?
  • Welche Qualität aus dem Alten darf auch im Neuen erfüllt sein?
  • Wie willst Du dich fühlen?
  • Nach welchen unterstützenden Prinzipien handelst Du?
    (Fernab von: So weit, lass ich es nicht wieder kommen)

Das Beantworten der Fragen wird dir helfen, den Fokus im Neuen auch bewusst genau darauf zu legen.

Ich habe sie in der neuen Kooperation mit Steffi so beantwortet: Ich vertraue, dass es das Leben gut mit mir meint, bin offen für neue Ideen und Gedanken und bringe meine Begeisterungsfähigkeit und Spontanität (aus der alten Partnerschaft) wieder mit rein. Ich gehe die Zusammenarbeit leicht und locker an. Ich will mich verbunden und frei zugleich fühlen. Und wenn ich Zweifel oder Ungewissheit habe, spreche ich diese an.

4. Wholeheartedly - Zulassen, wieder voll rein zu gehen

Du wirst merken, wenn Du wirklich losgelassen und abgeschlossen hast, bist Du ganz automatisch voll bereit, das Neue anzunehmen und aus ganzem Herzen zu genießen. Manchmal läuft beides parallel. Das Abschließen und Alte zieht noch Energie und das Neue gibt schon immer mehr Energie. 

Um wirklich das Neue zu genießen und voll da zu sein. Haben sich die zwei großen “V’s” bewährt:
Vertrauen und Verletzlichkeit.
(Alle Bücher von Brené Brown können wir dir dazu ans Herz legen.)

Vielleicht liest Du das nicht gern, weil Du schon zu viele Momente hattest, in denen dein Vertrauen enttäuscht wurde und du verletzt wurdest.

Genau dann ist das wieder der Ruf an dich: Geh’ wieder “all in”. Nicht blauäugig, doch wenn dich dein Herz und deine Sehnsucht zieht, stoppe dich nicht selbst und bring’ dich so um vielleicht wundervolle Erfahrungen. Deine Neuausrichtung hilft dir dabei. Nun geht es ums “positive Erfahrungen” sammeln.

Ich kann dir aus eigenen Prozessen bestätigen: Vertrauen und Verletzlichkeit sind wesentliche Bestandteile, um aus ganzem Herzen “wholeheartedly” neue Erfahrungen zu machen und positive Erlebnisse zu haben. Und das lohnt sich!


So kannst Du jetzt aktiv werden:

Welche alte Situation, Partnerschaft, Beziehung willst Du loslassen? 

Was ist deine “Regenwolke”, die dir folgt?

Und was ist das Neue, dass Du aus ganzem Herzen erleben und gestalten willst?

Versuche die Schritte des Loslassens und Neuanfangens und schreib’ uns danach, wie es dir damit ging.

Alles Liebe, Carolin und Steffi



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