Designerin Lisa Koch im Sichtbarkeitsinterview

Designerin Lisa Koch im Interview über Sichtbarkeit und Selbstbewusstsein

Ein tolles Interview mit Designerin Lisa Koch darüber, was es für sie heißt, sich zu zeigen.

Liebe Lisa, bitte stell' dich vor: Wer bist Du und was machst Du?

Hi, ich bin Lisa Koch – kreative Seele mit Tatendrang rund um alle Themen zu Design, Unternehmertum und Startups. Eigene Ideen und die meiner Kunden so verwirklichen, so dass sie erfolgreich werden, macht mich glücklich. Dafür habe ich vor über einem Jahr meine Designagentur AIM UP (www.aimup.de) gegründet. Im Team entwickeln wir Corporate Design (Logos & Marken) für Startups, so wie Websites, Pitchdecks und Visitenkarten.

Was bedeutet Sichtbarkeit für dich?

Sichtbarkeit bedeutet für mich einerseits Erreichbarkeit und andererseits Bewusstsein. Nur wenn ich weiß, wer ich bin und wo ich hin will, kann ich mich nach Außen für meine Zielgruppe erreichbar machen.

Inwiefern ist Sichtbarkeit für dich wichtig?

Aktuell sehr wichtig. Früher war ich sehr vorsichtig, was ich von mir ins Netz stelle. Ich wollte nirgends wirklich auffallen. Mir war schon immer wichtig, eine gewisse Konsistenz zu wahren. Heute nutze ich Sichtbarkeit vor allem, um erreichbar zu sein. Meine Kunden oder Geschäftspartner sollen eine Chance haben, mich kennenzulernen auf den Gebieten, die mir außerhalb des Privaten wichtig sind. So habe ich ja auch euch – Steffi und Caro – in einem Workshop zum Thema Sichtbarkeit kennenlernen dürfen. Ihr habt mir an dem Abend noch einmal viel mitgegeben.

Woran erkennst Du, dass Du sichtbar bist?

Ich bekomme viel Feedback. Auch mal negatives, aber der Grundton ist sehr positiv. Das macht eine Menge Spaß, wenn man merkt, die eigene Message kommt an. Ich nehme das immer als Test, ob meine Kommunikationswege funktionieren. Bei negativem Feedback hinterfrage ich immer direkt: „Wollte ich diese Person erreichen? Gehört sie zu meiner Zielgruppe?“ Das hilft oft, das Feedback einzusortieren und daraus zu lernen.


Inwiefern verändert es dich, dass Du sichtbar bist?

Ich denke, Sichtbarkeit macht es leichter, den richtigen Menschen zu begegnen. Der eigene Radius wird größer – an sich nichts anderes als ein tolles Netzwerk. Ich denke allerdings auch viel darüber nach, was ich nach Außen zeige und mit welcher Message ich kommuniziere – es ist eben auch ein Markenaufbau. Wild variierende Themen verwirren nur. Das heißt allerdings nicht, dass ich mich verstelle – ich zeige nur nicht alle Facetten. Ich denke darin liegt viel Übung und Gedanken darüber.

Was war bisher deine größte Sichtbarkeitsherausforderung?

Au, die kommen immer wieder, wenn ich etwas Neues teste. Ich habe mal einen Workshop gegeben vor 30 fremden Menschen, das war aufregend. Auch Instagram Stories waren eine Überwindung für mich – man möchte das Ganze ja gut machen. Allerdings liegen auf der anderen Seite der Angst auch immer ganz wertvolle Schätze!

Wie hast Du sie gemeistert?

Nun, ich hab mit den Aktionen ein Ziel verfolgt. Ich wusste, wo ich hin will und warum ich das Ganze tue. Der Moment war aufregend, aber danach wurde es leichter.

Was würdest Du von heute aus gesehen, diesbezüglich anders machen?

Ich denke ich hätte früher angefangen, mir ein Feingefühl für unterschiedliche Kanäle anzueignen. Facebook zum Beispiel funktioniert anders als Instagram – das sollte man nicht vergessen und dementsprechend planen.

Was hast Du durch die Herausforderung gelernt?

Jeder Schmerz macht dich größer. In der Angst vor Schmerz denken wir immer, er würde uns kleiner machen. Dem ist nicht so.

Welchen Tipp hast Du für unsere Leser_innen, wenn es um die eigene Sichtbarkeit geht?

Leg auf jeden Fall los. „Ich traue mich nicht“ gilt nicht – WENN man weiß, was man damit erreichen will. Und sei es nur, mutiger zu werden. Das Ziel im Kopf zu haben, hilft den Überblick zu wahren, gibt Inspiration und ist der Motor in der Angst.

Welche Sichtbarkeitsherausforderung steht bei dir demnächst an? Und wie hast Du vor sie zu meistern?

Ich werde mich in der nächsten Zeit noch stärker in meinem Bereich Design für Startups spezialisieren und meine Dienstleistung nicht nur durch die Zielgruppe einschränken, sondern auch durch die Produkte. Das wir spannend! Je enger die Zielgruppe, desto mehr sorgt man sich, sie wäre nicht groß genug. Wir werden sehen. Den Wert, den ich hier schaffe wird die richtigen Menschen anziehen. 🙂

Liebe Lisa, danke, dass Du dabei warst!


Was denkst Du über Sichtbarkeit?

 Was hält dich davon ab, dich zu zeigen und wie meisterst Du Sichtbarkeitsherausforderungen?



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