Bootylicious! – Was mich an Beyoncé fasziniert und was Du dir von ihr abschauen kannst

Beyoncé scheint selbstbewusst zu sein. Sie ist eines der Vorbilder von Soul Rebel Coaching aus Berlin

Sie ist einer der größten Stars weltweit und überaus erfolgreich im Musikgeschäft unterwegs. Wie kaum eine andere behauptet sich Beyoncé seit Jahren erfolgreich als Künstlerin und gibt gute Gründe vor, uns was von ihr ab zuschauen.

Ich, Steffi, bin davon überzeugt, dass wir Menschen brauchen, an denen wir uns orientieren können. Das tun wir zwar die gesamte Zeit über indirekt sowieso, aber ich denke, dass bewusst ins Auge gefasste Vorbilder uns tatsächlich auf unserem Weg Richtung Selbstverwirklichung weiterbringen.

Wieso?

Weil uns Vorbilder Qualitäten spiegeln, die wir uns für uns selbst wünschen.

Die Bedeutung von Vorbildern war mir lange nicht bewusst. Ich hatte in meinem Leben lange Zeit keine Vorbilder, zumindest nicht bewusst. Bis ich auf Frauen traf, die den Gedanken in mir auslösten: “Wow, die ist toll! So, wie sie das macht, will ich es auch machen.” Erst in diesem Moment kam ich ganz konkret mit der Macht von Vorbildern in Kontakt.

 

Vorbilder sind Menschen, die etwas in uns auslösen und zum klingen bringen. Vorbilder inspirieren uns. Sie erreichen uns auf einer Ebene, von der wir anfangs noch gar nicht wussten, dass sie in uns liegt.

Das Vorbild wird zum Spiegel für das, was wir selbst wollen, wonach wir uns sehnen. Vielleicht wussten wir bis dahin noch gar nicht, dass diese Sehnsucht in uns liegt, aber das Vorbild macht sie uns deutlich. Es geht darum beim Vorbild meiner Meinung nach auch weniger um das Gegenüber, als um das Selbst. Das Gegenüber ermöglicht die Selbst-Erkenntnis. Die Erkenntnis darüber, was Du dir wünscht und für dich selbst in deinem Leben kultivieren und vergrößern willst.

 

Jetzt ist es mit den Vorbildern – gerade, wenn sie so große Stars sind, wie Beyonce – häufig so, dass Qualitäten auf sie projizieren. Ob die Person wirklich diese Qualitäten erfüllt, wissen wir häufig nicht. Weil wir die Person womöglich gar nicht persönlich kennen.

Warum sie trotzdem als Vorbilder wichtig sind?

Es ist egal, ob dein Vorbild die Qualität, die Du in ihr bzw. in ihm siehst wirklich hat. Denn wie bereits gesagt, es geht beim Vorbild weniger um das Gegenüber, als um dich selbst und das, was sie bzw. er in dir zum Vorschein bringt.

Gehst Du mit dieser Haltung an Vorbilder ran, macht dich das frei von Enttäuschung. Dann findest Du vielleicht heraus, dass eine Person doch nicht so ist, wie Du sie wahrgenommen hast, aber Du weißt, sie hat dir in ihrer Spiegelfunktion gedient und hat dich dazu inspiriert, dich selbst in die Richtung weiter zu entwickeln, in die Du dich entwickeln WOLLTEST.

Was ich mir von Beyoncé abschaue:

Sie geht in Führung

Von Beyonce habe ich den Eindruck, dass sie ihr Ding gern selbst macht. Das beeindruckt mich sehr. In der Doku “Life is but a Dream” (2013) wird deutlich, dass sie sehr genaue Vorstellungen davon hat, wie etwas zu sein hat.

 

Zum Beispiel, wie ein Bühnenbild auszusehen hat: “I want the band in their face and I want me in their face.” Sie geht keine Kompromisse ein und traut sich, als Boss aufzutreten und klare Ansagen zu machen. Auch wenn die Konsequenz ist, dass Mundwinkel nach unten rutschen und extra Schichten eingelegt werden müssen.

 

Sie ist Teil der “Ban Bossy”-Kamapagne “I’m not bossy. I’m the Boss.” und steht damit für eine positive Wahrnehmung weiblicher Führung. 

 

Du darfst in Führung gehen. Du darfst Ansagen machen. Du darfst anecken. Es müssen dich nicht alle Menschen mögen. Ich spreche hier nicht von Ellenbögen raus, sondern von von Herzen kommender, klarer, wertschätzender und respektvoller Führung im Sinne der gemeinsamen Sache.


Sie setzt sich für Frauen ein

Stutenbissigkeit im Sinne von “Aus Prinzip Frau gegen Frau” scheint es bei Beyonce nicht zu geben. Sie setzt sich für Female Empowerment ein, besingt diese u.a. bereits zu Destiny’s Child-Zeiten mit “Independent Women” oder in “Run the World (Girls)” (2011):

This goes out to all my girls

That’s in the club rocking the latest

Who will buy it for themselves and get more money later

I’m repping for the girls who taking over the world

Help me raise a glass for the college grads

Boy I know you love it

How we’re smart enough to make these millions

Strong enough to bear the children

Then get back to business

See, you better not play me

Who run the world? Girls!

Who run the world? Girls!

Who run the world? Girls!

Sie zeigt sich verletzlich

Beyoncé verarbeitet private Themen in ihrer Kunst und zeigt sich verletzlich. Auf ihrem Album Lemonade beschäftigt sie sich mit Untreue – Ehemann Jay Z soll sie betrogen haben – und spricht in “Life is but a Dream” über eine Fehlgeburt (2013). Sie macht deutlich, dass auch ihr Leben nicht perfekt ist. Sie traut sich, in Interviews zu weinen und offen zu zeigen, dass sie gerührt ist.

 

Trotz allem Erfolg wirkt Beyoncé auf mich nahbar, nicht zuletzt, weil ich sie als menschlich empfinde. Dass sie sehr persönliche Themen öffentlich teilt, inspiriert mich. Weil ich denke, dass wir so von einander lernen können und auch wieder inspiriert werden, wie ein anderer Mensch mit Herausforderungen umgeht.

Wie Du die Beyoncé in dir entfachst

  • Trau dich in Führung zu gehen. Trau dich, mit deinen Meinungen sichtbar zu sein. Probier dich in einem sicheren Rahmen wir deinem Freundeskreis aus, dich mehr und mehr mit dem zu zeigen, was dich wirklich beschäftigt und was Du wirklich denkst.
  • Übernimm Selbstverantwortung: Trau dich, das Steuer in deinem Leben zu übernehmen! Ein Kernthema in ALL unseren Coachings ist die Selbstverantwortung. In unseren Augen der Kern von Empowerment überhaupt! Es ist DEIN Leben, Du DARFST und KANNST es gestalten. Du kannst eine inspirierende Vision davon entwickeln, Du kannst dich selbst kennen und lieben lernen und dein Potenzial leben.
  • Setz dich für andere ein: Egal, ob Du eine Petition unterzeichnest oder deiner Nachbarin mit den Einkaufstüten hilfst. Andere (Frauen) im Blick zu haben, stärkt auch dich selbst.
  • Zeig dich verletzlich! Wahre und vor allem tiefe Verbindungen zwischen Menschen entstehen, wenn sie sich erlauben, Gefühle zu zeigen. Trau dich, mit deinen Gefühlen in Kontakt zu gehen und sie auszudrücken, über sie zu sprechen – auf deine Weise und in deinem Tempo. Das ist ganz nebenbei übrigens die beste Krankheitsprävention. Weil Gefühle gelebt werden wollen, sonst rumoren sie in dir, rauben Energie und machen im schlimmsten Fall tatsächlich krank.

Was denkst Du über das Thema Vorbilder?

Und wer ist dein Vorbild?

Von wem lässt Du dich inspirieren?

Alles Liebe, Carolin und Steffi



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