2 (ungewöhnliche) Tipps für eine bessere Beziehung – Soul Rebel Coaching erprobt

Eine gute Beziehung ist kein Zufall, wissen Steffi Jungbauer und Carolin Zahn von Soul Rebel Coaching aus Berlin

Ahhhh, Beziehungen – ersehnt und doch immer wieder Grund für Ärger oder Traurigkeit, oft auch im Arbeitsalltag. Wie oft hast Du mit einer Geschäftsidee geliebäugelt und dir eine Kooperations- oder Gründungspartnerin gewünscht? Oder bist Du vielleicht sogar Teil eines Duos und willst bewusst zu eurem Erfolg beitragen?

Beziehungen zu gestalten und zwar so, dass beide Seiten sich entwickeln, verwirklichen und entfalten können, das ist kein Zuckerschlecken. Aber möglich!

Wir sind davon überzeugt, dass eine gut gestaltetet Beziehungsebene zwischen Gründungspartnern/ Führungsduos/ Kooperationspartner/.. ein wesentlicher Schlüssel für eine langfristig erfolgreiche Geschäftsentwicklung ist. Klar, ein gutes Konzept und ein tolles Angebot sind ebenfalls wichtig, doch willst Du dein Geschäft immer wieder weiterentwickeln und dies gemeinsam mit deiner Partnerin, ist die Beziehung das Öl im Getriebe und sorgt für geschmeidiges Arbeiten. Gemeinsam im Flow sein, ist dann viel besser möglich.

Steffi und ich haben zunächst unsere Art und Weise miteinander zu arbeiten als ganz selbstverständlich gesehen. Nach und nach, im Austausch mit anderen und mit einem genauen Blick auf die Beziehungsgestaltung von Duos, haben wir erkannt, dass es genau so nicht ist.

Wir haben unsere Prinzipien, wie wir miteinander arbeiten durch unsere Coaching-Ausbildungen verinnerlicht und kultiviert. Davon profitiert unsere Beziehung. Das ist uns heute bewusst. Und das zieht die Erkenntnis nach sich, dass auch andere Duos vermutlich noch besser miteinander arbeiten könnten und unnötige Problemsituationen vermeiden könnten, wenn sie früh in solcher Art der Beziehungsgestaltung geübt wären. Dafür setzen wir uns ein und dazu sollen dir heute diese zwei Soul Rebel Coaching Prinzipien dienen, die ich dir mitgeben möchte.

1. Trau dich, das Private mit dem Beruflichen zu verbinden

Ohhh, damit provoziere ich. Ich weiß. Gerade in Zeiten von Achtsamkeit (sehr wichtig) und Resilienz (auch sehr wichtig!) lesen wir doch “Nimm’ die Arbeit nicht nach haus”.

Was wir damit meinen und was unserer gemeinsamen Arbeit sehr gut tut, ist: Öffne dich mit dem Privaten, wenn es auch Einfluss im Beruflichen hat.

Steffi und ich haben die Haltung, dass wir immer als ganze Menschen da sind – im Privaten und Beruflichen. Beides beeinflusst sich gegenseitig. Geht es mir privat nicht gut, hat das auch auf meine Arbeit als Soul Rebel Einfluss.

Vielleicht hast Du sogar schon die Erfahrung gemacht , dass ein ehemaliger Kollege oder eine Kollegin klar gemacht haben, dass sie mit deinem “Privatkram” nichts zu tun haben möchten und Du hast es sogar nachvollziehen können?

Was resultiert aus solchen Ausgangssituationen? Du könntest vielleicht solche Meinungen dazu herausbilden:

“Ich lasse das, was mich persönlich bewegt, bei mir” oder “Ich will mein Gegenüber nicht belasten mit meinen privaten Dingen”. Doch leider bleibt dadurch es schwer für dich. Leichtigkeit und Natürlichkeit fehlen ein Stück.

Du setzt die professionelle Maske auf, die das Miteinander leichter machen soll und leidest insgeheim, weil dir so niemand entgegen kommen und dich verstehen kann. Schlimmer, vielleicht entsteht sogar eine Spirale aus gegenseitigem Anmaulen, die eure Beziehung belastet: “Was’n mit DIR heute los? Bist so komisch.” – “NICHTS is’ los.” – “Na, wie NICHTS sieht das aber nicht aus” – “Doooch, es ist nichts. – “Okay, okay. Man ey.”

Doch wenn Du dich nach einer anderen Beziehung sehnst, dann erlaube dir, genau diese mitzugestalten.

Wie es anders geht: Öffne dich! Zeig' dich! Mach' dich verletzlich!

Sprich aus, was dich bewegt – Positives und Negatives. Sag’, was dir wichtig ist.

Nur so, hat dein Gegenüber eine Chance, auf dich einzugehen und Verständnis zu entwickeln. Du kannst so viel genauer und nachvollziehbarer adressieren, was du gerade brauchst. Und ihr habt beide die Möglichkeit, eure gemeinsame Arbeit zu gestalten, in dem ihr z.B. die Aufgabenverteilung entsprechend anpasst.

Wir haben dazu eine feste Routine für unsere Bürotage entwickelt, die unsere Beziehung stärkt: Nachdem wir beide angekommen und aufnahme- und arbeitsbereit sind, teilen wir der anderen mit, was sie gerade von uns wissen sollte – Positives und Negatives. Dazu orientieren wir uns an den Fragen:
  • Wie geht es mir?
  • Wie fühle ich mich?
  • Was beschäftigt mich gerade?
  • Was ist mir heute wichtig?

Das Ganze hat einen zeitlichen Rahmen von etwas 15 Minuten. Das genügt in der Regel, um dem Privaten genug Raum zu geben und begrenzt gleichzeitig sinnvoll, damit wir danach entsprechend weiterarbeiten können.

2. Verabschiede dich von gegenseitigen Schuldzuweisungen

Der tägliche Unternehmensalltag kommt oft mit kleineren oder größeren Rückschlägen daher. Ein Workshop läuft nicht so, wie gewünscht. Ein Angebot wird nicht angenommen. Das kann an der ein oder anderen Stell schon mal frustrieren und an der individuellen Zündschnur nagen.

Da wäre es ja fast verständlich, wenn solche Situationen in heißen Diskussionen enden, in denen sich gegenseitige Vorwürfe an den Kopf geknallt werden, oder?

Bei Steffi und mir ist es in der Zusammenarbeit nicht so. Wir haben Diskussionen, klar. Doch diese sind ruhig, fast schon besonnen. Warum ist das so?

Wir haben uns davon verabschiedet uns für Situationen, die uns nicht gefallen, so wie sie gerade sind, gegenseitig die Schuld zuzuschieben. Wenn die eine, eine Entscheidung getroffen hat, die die andere so nicht getroffen hätte, dann entsteht darauf kein Drama. Keine gegenseitige Schuldzuweisungen.

Unser erprobtes Vorgehen in "Krisen"-Situationen:

  • Blick zurück und ins Jetzt: Welchen Anteil trägt jede für uns für die Situation?
    Wir übernehmen für diese Anteile Verantwortung.
  • Blick nach vorn:
    • Was wünschen wir uns in zukünftigen, ähnlichen Situationen anders als jetzt?
    • Was brauchen wir dafür von der anderen?

Wir haben für uns eine Haltung kultiviert, die uns dabei unterstützt einen kühlen Kopf und einen klaren Blick zu bewahren und unsere Beziehungsebene schützt. Und diese Haltung ist: Jede handelt stets mit in ihrem Sinne absolut positiver Absicht für Soul Rebel Coaching.


Was denkst Du über diese zwei Tipps?

  1. Was wünscht Du dir auch im Arbeitsalltag stärker von dir zu zeigen?
  2. Wie oft ertappst Du dich bei gegenseitigen Schuldzuweisungen?
  3. Wie wäre es, wenn Du darauf vertrauen könntest, in nächsten Diskussionen ruhig und klar mit deinem Duo-Gegenüber in Kontakt zu bleiben?

Alles Liebe, Carolin und Steffi



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