Würde ich mich selbst als mutig bezeichnen?

Diese Frage ploppt öfter in meinen (Carolins) Gedanken auf. Da ist schon ein Wunsch, mich mutig zu fühlen und als folge dessen mich selbst als mutige Frau zu sehen. Ich denke, das könnte ich mit vielen anderen Frauen gemein haben, oder? Das zumindest lassen die Gespräche, die ich in letzter Zeit dazu geführt habe, stark vermuten.

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Was heißt überhaupt „mutig sein“?

Hah, so häufig ich über Mut spreche, so wenig ist auswendig in meinem Kopf, was Wikipedia dazu sagt. Also ein kurzer Blick da rein. Hier wird Mut mit „Beherztheit“ erklärt. Du traust dich etwas und bist fähig etwas zu wagen. Zum Beispiel, dich in eine gefahrenhaltige Lage oder in eine mit Unsicherheiten verbundene Situation zu begeben.

 

Doch genau solche Situationen sind ja für jede Person so individuell, wie sie selbst. Deshalb bedeutet wiederum Mut bei jeder Frau und jedem Mann etwas anderes und beginnt an anderer Stelle.

 

Für mich fängt Mut schon oft in kleinen Situationen im Alltag an und ist nicht automatisch gleichzusetzen mit Extremsituationen. Die liebe Kathy von der Villa Kunterbunt Deluxe hat solche Alltagssituationen, die ein wenig Mut erfordern als Minimutigmomente definiert. Das gefällt mir, weil es widerspiegelt, dass wir immer wieder gefordert sind, beherzt etwas zu wagen. Und das fängt im Kleinen an, wie der Umtausch der Ware, die doch nicht gefällt oder der lange vor sich hin geschobene Anruf beim Amt.

Wann war ich eigentlich das letzte Mal mutig?

Wenn ich so die letzten Monate und vielleicht sogar Jahre rückwärts abspielen lasse, dann sind mir doch ein paar Erlebnisse in Erinnerung, in denen ich mutig war oder mutige Entscheidungen getroffen habe.

Rückwirkend finde ich es beispielsweise mutig, mich nach Jahren des beruflichen Haderns für eine Selbstständigkeit entschieden zu haben. Und dies auf meine Art und Weise, denn ich koppelte meinen Weg dahin mit meinem ersten Kind. Auch das finde ich mutig. Eine Familie zu gründen, mich damit zu meinem Partner zu bekennen und mich auf Etwas ganz Unplanbares einzulassen. Damit habe ich doch so ziemlich was gewagt. Und nun nach Elternzeit und Gründungszuschuss wartet das nächste Kind in meinem Bauch. Auch das, schon irgendwie mutig, denke ich. Alltagsabenteuer statt Weltreise.

 

Genauso mutig war für mich die Gründung mit Steffi. Auch hier ging es darum, zu wagen und Vertrauen zu schenken. Mich weiter einzulassen auf Gemeinsames.

 

Gut, das waren dann jetzt doch grundlegendere Entscheidungen, die aus meiner Sicht von mir mutiges und beherztes Handeln erforderten. Und das letzte Mal mutig im „Kleineren“? Wann war ich das denn nun? Ich finde jetzt hier im Moment bin ich doch schon wieder mutig mit diesem Text. Ich schreibe meine Gedanken auf, in der Hoffnung dir sind sie ebenfalls zu nutze. Ermutigen 😉 dich . Inspirieren dich. Und damit wage ich, dass auch alles eintreten könnte, was ich gern verhindern will und es doch eh nie kann, z.B. dass du mich belächeln oder für verwirrt halten könntest. Also hier, dieser Text, ist ein weiterer Mutbeweis.



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Würden die anderen wohl auch sagen, dass ich mutig bin?

Oft stelle ich im Bezug zu und im Gespräch mit anderen fest, dass eben Mut und mutig sein, für jeden etwas ganz anderes ist.

 

Da finde ich es mutig, dass meine Freundin allein verreist und sie, dass ich zum zweiten Mal Mutter werde.

Da ist die politische Aktivistin und an der nächsten Stelle, die Frau die immer wieder ihre große Höhenangst besiegt, wenn Sie auf die Leiter steigt.

 

Da ist die Frau, die sich traut ihre Meinung zu sagen und riskiert auf Ablehnung zu stoßen und dort eine andere, die sich endlich traut zu ihrer Sexualität zu stehen.

 

Ich sage zu allen, sie sind mutig, weil ich sehe, was sie für sich durch ihr Handeln in die Waagschale werfen. Und wie sie genau durch dieses Handeln stärker und reifer werden. Ein Stück mehr zu sich selbst heranwachsen.

 

In diesem Zusammenhang ist da immer wieder ein Gedanke, den eine Meetup-Teilnehmerin vor ein paar Wochen äußerte: „Wenn ich das alles höre, habe ich den Eindruck, ich bin permanent mutig, nur merke ich es nicht.“

 

Genau! Wir merken es oft einfach selbst nicht, wie mutig wir jeden Tag, jede Woche, jeden Monat immer und immer mal wieder sind. Wie beherzt wir in für uns schwierigen oder fordernden Situationen handeln.





Ich, die anderen und mein Mut

Deshalb sind immer zwei Perspektiven so unterstützend:
Die erste, der wohlwollende Blick von außen, Freundinnen, Bekannte, Fremde, die dir deinen Mut widerspiegeln. Das passiert sogar öfter als wir vermuten, nur hören wir es oft nicht. Für wohlwollende Worte und Anerkennung dürfen wir ein offeneres Ohr entwickeln, finde ich. Tut nämlich gut.

 

Und vielleicht doch noch ein wenig wichtiger ist sogar, die zweite Perspektive, der wohlwollende Blick, den ich mir selbst gebe. Dabei geht es nicht darum, die ganze Zeit von mir selbst zu denken, ich müsse die waghalsigsten Dinge tun, um mich selbst als mutig sehen zu dürfen. Nein, es geht darum, die Dinge in denen ich bereits ein kleines bisschen wage, mich einen Schritt raus traue, ins Lernen begebe, schon als mutiges Handeln anzuerkennen.

 

Denn letztlich muss ich mir ja auch die Antwort auf die Frage in der Überschrift selbst geben und das geht selbstverständlicher aus dieser inneren Haltung heraus.

 

Also, würde ich mich als mutig bezeichnen? Meine Antwort lautet „Ja“. Manchmal mit Großbuchstaben und Ausrufezeichen, manchmal auch gern kleingeschrieben und in blaugrau. Mit dieser Einstellung mir selbst gegenüber sind noch viel mehr Dinge möglich, denn mit breiten kräftigen Schultern lässt sich die nächste Aufgabe, die mir das Leben stellt leichter anpacken.


Und, wie es das bei dir?                                                                  Wie würdest Du die Fragen für dich beantworten?              Carolin & Steffi




Hej, wir sind Steffi und Caro. Unser Antrieb ist es, dich dazu zu inspirieren, deine persönliche Version eines mutigen, starken und echten Lebens zu gestalten, das dir und deinen eigenen Regeln entspricht.

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