6 Tipps, wie Du die Hürde zu deiner authentischen Sichtbarkeit überwindest


1. Überwinde deine Angst vor Ablehnung. Erkenne, dass andere Menschen für sich handeln und NICHT gegen dich

Diese Erkenntnis war für mich persönlich bahnbrechend und befreiend. Jede Tat eines Menschen tut dieser für sich, er oder sie meint es also nicht böse und handelt gegen mich. Er/sie hat eine positive Absicht FÜR sich. Zieht sich ein Mensch aus unserem Leben zurück, tut er/sie das womöglich, weil er/sie Ruhe für sich braucht oder er/sie mit unangenehmen Gefühlen in Kontakt kommt, diese vermeiden und nicht spüren will und sich daraufhin zurück zieht. Er/sie tut das für sein/ihr eigenes Wohl – in der Regel unbewusst. Die vermeintliche Ablehnung ist unsere Interpretation der Situation.
Angenommen, ein Mensch zieht sich aus deinem Leben zurück. Filmt man das Ganze mit einer Kamera, dann sähe man, dass sich die Person räumlich entfernt, keine Nachrichten mehr schreibt etc. Im Grunde harmlose Dinge (niemand versucht uns zu töten etc.). Doch was macht die Sache so schmerzhaft? Richtig, unsere Interpretation über das, was vor sich geht. Interpretierst Du “dieser Mensch lehnt mich ab”, fühlst Du dich abgelehnt. Erkennst Du jedoch, dass der Mensch FÜR SICH handelt, indem er sich zurückzieht, wirst Du frei, die Sache nicht persönlich gegen dich gerichtet zu interpretieren. Du darfst traurig darüber sein, doch dein Selbstwert bleibt unangetastet. Du weißt, dass der Mensch nicht gegen dich handelt, sondern für sich.
Oder:
“Wenn ein anderer Sie ablehnt, dann sagt seine Ablehnung nichts über sie aus, sondern nur über ihn!” (siehe https://www.palverlag.de/Angst_vor_Ablehnung.html) Oder sind alle anderen Apfelsorten wertlos, nur weil Du immer die eine kaufst?

Wann war ich eigentlich das letzte Mal mutig?

Wenn ich so die letzten Monate und vielleicht sogar Jahre rückwärts abspielen lasse, dann sind mir doch ein paar Erlebnisse in Erinnerung, in denen ich mutig war oder mutige Entscheidungen getroffen habe.

Rückwirkend finde ich es beispielsweise mutig, mich nach Jahren des beruflichen Haderns für eine Selbstständigkeit entschieden zu haben. Und dies auf meine Art und Weise, denn ich koppelte meinen Weg dahin mit meinem ersten Kind. Auch das finde ich mutig. Eine Familie zu gründen, mich damit zu meinem Partner zu bekennen und mich auf Etwas ganz Unplanbares einzulassen. Damit habe ich doch so ziemlich was gewagt. Und nun nach Elternzeit und Gründungszuschuss wartet das nächste Kind in meinem Bauch. Auch das, schon irgendwie mutig, denke ich. Alltagsabenteuer statt Weltreise.

 

Genauso mutig war für mich die Gründung mit Steffi. Auch hier ging es darum, zu wagen und Vertrauen zu schenken. Mich weiter einzulassen auf Gemeinsames.

 

Gut, das waren dann jetzt doch grundlegendere Entscheidungen, die aus meiner Sicht von mir mutiges und beherztes Handeln erforderten. Und das letzte Mal mutig im „Kleineren“? Wann war ich das denn nun? Ich finde jetzt hier im Moment bin ich doch schon wieder mutig mit diesem Text. Ich schreibe meine Gedanken auf, in der Hoffnung dir sind sie ebenfalls zu nutze. Ermutigen 😉 dich . Inspirieren dich. Und damit wage ich, dass auch alles eintreten könnte, was ich gern verhindern will und es doch eh nie kann, z.B. dass du mich belächeln oder für verwirrt halten könntest. Also hier, dieser Text, ist ein weiterer Mutbeweis.

2. Komm in deinem Körper an

Gerade in Situationen, die uns Angst machen und herausfordern, läuft unser Kopf Amok. “Ich bin nicht gut genug”, “ich werde mich blamieren”, wir kennen diese Gedanken zu gut und das blockierende Gefühlschaos, das sie verursachen. Und wir wissen auch, dass sie nicht die Wahrheit sind. Es sind und bleiben einfach nur Gedanken, schenke ihnen nicht deinen Glauben. Komm mit deinem Bewusstsein in deinem Körper an, konzentriere dich darauf, tief zu atmen, spüre deine Füße auf dem Boden. Das entspannt, beruhigt und gibt Sicherheit.

3. Schau’s dir ab – lass dich inspirieren

Auch die, die es vermeintlich schon geschafft haben, stehen vor den gleichen Hürden wie wir: Die Angst zu versagen oder abgelehnt zu werden, für das, was sie zeigen und leben. Ein super Inspirationsmoment kam für mich überraschend in einem youtube-Video über Beyonce: Offen erzählt sie, dass sie vor Videodrehs Angst spürt. Und trotzdem stellt sie sich vor die Kamera. “I feel very vulnerable when I perform a song for the first time. I may not say it but I’m terrified. (…) I like that nervousness. I don’t like it in that moment but I know that it just means that I want it, and it means that I it’s challenging to me and I’m doing the right job! You can’t be too comfortable and too confident.” Oder wie eine tolle Freundin sagt: “You don’t need to be confindent to do stuff.”
Die Aufgeregtheit, die Nervosität, die Angst – sie alle dürfen da sein, sie sind willkommen. Und wir machen’s trotzdem.
Hier geht’s zum Video “Beyonce – Year of 4”: https://www.youtube.com/watch?v=3vXXiku0580

4. Übe, übe, übe

Die Hürden zu nehmen, kannst Du üben. Anfangs wird es vielleicht noch schwer sein, doch je öfter Du Herausforderungen meisterst, desto stärker wird deine Selbstsicherheit und sein Selbstvertrauen. Setz dir Ziele, die dich kitzeln und gleichzeitg nicht zu sehr unter Druck setzen. Lass es lieber langsamer angehen, als dich unnötig zu pushen. Sich authentisch sichtbar zu machen, ist ein Prozess. Oft denken wir ergebnisorientiert und verlieren aus den Augen, dass wir Zeit und Geduld brauchen, wenn wir uns weiter entwickeln wollen. Übe in deinem Tempo und finde Herausforderungen, die dich inspirieren und nicht überwältigen.

5. Finde Verbündete

Menschen, die dich mit all deinen Facetten lieben. Finde Menschen, die dich unterstützen, bei denen Du dich fallen lassen kannst und die dir deine Größe und Schönheit spiegeln. Das müssen nicht viele sein. Schon ein aufrichtiger Freund/eine wahre Freundin kann dich darin bestärken, dich mehr und mehr authentisch zu zeigen.

6. Feiere deine Erfolge

Verankere deine Sichtbarkeits-Erfolge in deinem Bewusstsein, indem Du sie bewusst feierst. Wie Du sie feierst, bleibt deiner Kreativität und deinem Einfallsreichtum überlassen. Das kann von einem kleinen Luftsprung, über ein High Five mit dir selbst, bis hin zu einer Sichtbarkeitssause alles sein. Das Feiern ist wichtig, weil es auch als Übergangsritual dient und deinen Erfolg bekräftigt. Du hast dich bewusst aus deiner Komfortzone raus in die Lernzone begeben – das verdient Anerkennung! Feier dich selbst, Du hast es verdient!

Und, wie es das bei dir?                                                                  Wie würdest Du die Fragen für dich beantworten?              Carolin & Steffi



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