6 gute Gründe, warum Du fest hältst und nicht los lässt

Loslassen hängt mit Selbstbewusstsein zusammen und macht oft Angst

Wieso fällt es dir so schwer, loszulassen? Dieser Text zeigt dir 6 mögliche Gründe.

1. Du bist es gewohnt. Es ist deine Komfortzone

Das Festhalten an Dingen, Menschen und Gedanken kann schlicht eine Gewohnheit sein. Gut eingeschliffen über all die Jahre, fehlt dir womöglich die Erfahrung, wie Loslassen geht. 

 

Du hast dich in deiner Festhalte-Komfortzone eingerichtet. Und daran ist auch überhaupt nichts auszusetzen. Veränderung findet entweder statt, wenn die Lust und Sehnsucht auf und nach dem Neuen groß genug sind oder aber der Frust und damit der Leidensdruck steigt, sodass Du dich gezwungen siehst, etwas zu verändern. Wenn Du das Festhalten als deine Komfortzone entlarvst, dann brauchst Du entweder Lust auf Loslassen oder ziemlich großen Frust über’s Festhalten. Sonst steht die Chance, dass Du wirklich und nachhaltig etwas änderst, schlecht. Weil diese Komfortzone einfach ganz schön mummelig sein kann. Auch wenn sie hier und da zwackt. Komfortzone ist Komfortzone ist bekannt ist sicher.

2. Du stehst auf den Schmerz, der damit verbunden ist

Ich, Steffi, meine hier nicht sadistische Züge, sondern dass intensive Gefühle für viele Menschen erstrebenswert sind, weil sie uns den Eindruck vermitteln, dass wir so richtig lebendig sind. Nur müssen diese intensiven Gefühle nicht zwangsläufig Freude, Liebe und Ekstase sein, nein, auch der Schmerz kann verführerisch Zwinkern. Ein lautes „Hallo“ an all die Liebeslieder dieser Welt, geboren aus Schmerz. Manchmal verursacht der Gedanke an einen Menschen körperlichen Schmerz. Wie kommt es, dass wir trotzdem immer wieder an diesen Menschen denken? Ist da vielleicht ein bisschen unbewusster Genuss im Spiel?

 

Falls ja, das geht in Ordnung. Kenne ich. Nur irgendwann dürfen wir uns die Frage stellen: Wie will ich mich eigentlich fühlen? Wir haben da nämlich Einfluss drauf.

3. Du hast das Gefühl, die Kontrolle zu haben

Ja, festhalten vermittelt uns das Gefühl, dass wir die Situation, um die es geht, sprichwörtlich im Griff haben. Indem unser Hirn sich ständig mit dieser einen Sache beschäftigt, gaukeln wir uns vor, dass wir das Ganze beeinflussen könnten. Tun wir aber nicht. Wir machen uns da was vor. Es ist eine Illusion. Sieh der Tatsache ins Auge, es ist alles nur in deinem Kopf.

4. Du magst die Illusion mehr als die Wirklichkeit

Warum solltest Du denn bitte Illusionen nachhängen? Wer macht denn so was?! Ehrlich, ich glaube, die Mehrheit von uns. Weil wir immer so schön am Nachdenken und damit in unseren Köpfen statt in unseren Körpern sind. Darüber vergessen wir das essen, das Trinken, das Pinkeln und weitere körperliche Bedürfnisse. Wer zum Festhalten neigt, ist oft angespannt und in Gedankenwolken verheddert. All die damit verbundenen Geschichten, die wir uns zurecht stricken, können schöner erscheinen, als die Wirklichkeit.

5. Du bist gut im Träumen

Wer sich gut und gern in Illusionen verrennt, ist häufig auch ein/e super VisionärIn. Das Denken in Bildern sorgt dafür, dass das Festhalten so attraktiv ist. Weil die Bilder einfach so schön und detailliert sind. Das ist eine echte Stärke, da kannst Du stolz auf dich sein. Aber vergiss nicht, wann es darum geht, die Träume los zu lassen und an die Arbeit zu gehen. Eine Balance aus Träumen und Umsetzen ist hier das Stichwort.

6. Du bist nicht bereit los zu lassen

Manchmal ist auch einfach das Timing falsch. Mit falsch meine ich, dass Du womöglich noch nicht bereit bist zum Loslassen und dass es an der Sache wirklich noch was für dich aufzuarbeiten gibt. Falls Du also schon lange an etwas fest hältst, kannst Du dir die Frage stellen: Was an der Sache ist noch ungeklärt? Will vielleicht noch ein Gespräch geführt, etwas ausgesprochen werden? Oft sind es die unausgesprochenen Dinge, die uns festhalten lassen. Sind sie dann raus, fällt auch das Loslassen plötzlich ganz leicht. Nur an diesen Punkt muss man erst mal kommen. Mut hilft. Es lohnt sich, soviel ist sicher.


Los lassen oder festhalten?

Was ermöglicht mir das Festhalten?

Welche Fähigkeiten bilde ich dadurch aus?

Was habe ich durch’s Festhalten gelernt?

Alles Liebe, Carolin und Steffi



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