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Wie ich gefunden habe, was mich beruflich erfüllt und was auch Du daraus lernen kannst

Meine berufliche Orientierung hat mich in den letzten 6 Jahren zu verschiedensten Jobs gebracht und letztlich dahin geführt, dass ich, Steffi heute etwas mache, das ich als sinnvoll und erfüllend empfinde. Das fühlt sich gut an, aber mir ist es auch wichtig zu erwähnen, dass deswegen nicht immer alles rosarot und wundervoll ist. 

 

Es gibt nach wie vor Höhen und Tiefen, manchmal mehr und manchmal weniger Motivation. An die Haltung "finde, was Du liebst und Du springst jeden Tag motiviert aus dem Bett" glaube ich nicht. Der Anspruch dahinter ist mir schlicht zu groß.

Berufliche Orientierung. Soul Rebel Coaching in Berlin

Als Kultur- und Sozialanthropologin gab es erstmal kein definiertes Berufsfeld, das nach dem Master auf mich gewartet hätte. Gut daran: die große Freiheit. Herausfordernd: mich im Wust der Möglichkeiten zurecht zu finden.

Womöglich geht es dir ähnlich. Darum teile ich heute mit dir 3 Aspekte, wie ich beruflich dem näher kam, von dem ich sage: Das gefällt mir richtig gut.



Auch SUPER für berufliche klarheit



1. Aspekt: Ich habe mir erlaubt, mich auszuprobieren

Schon in der Schule hatte ich den Gedanken, dass ich verschiedene Berufe machen will, dass ich mir nicht vorstellen kann, dauerhaft nur eine Sache zu machen und dass ich Abwechslung brauche. Damals konnte ich das nicht bewusst reflektieren, ich hab einfach gespürt, dass da eine Lust ist.

 

Das hat mich in der Zwischenzeit zu den verschiedensten Jobs und Tätigkeiten geführt, u.a. von Projektmanagement über Jobcoaching und Journalismus bis hin zu Obdachlosenhilfe, Kellnern und Verkauf im Einzelhandel bis ich schließlich Soul Rebel Coaching gegründet habe.

 

Bei all den Stationen habe ich Daten darüber gesammelt, was für mich beruflich funktioniert und was nicht. Es war ein großer Reflexions- und (Selbst-) Erkundungsprozess. Ich kam durch jede Station dem näher, was ich möchte und was nicht, wie ich mich fühlen will, wenn ich das tue, was man gemeinhin als "Arbeit" bezeichnet.

 

Es ist also im Grunde egal, in welchem Bereich Du gerade arbeitest. Auch wenn Du unzufrieden bist, kannst Du dir klar machen, was genau Du daran nicht magst. Und - und das ist die viel wichtigere Frage - was magst Du stattdessen? So kannst Du Facetten entdecken, die dir im Beruf wichtig sind.

 

Während meiner Arbeit in einer Redaktion saß ich 8 Stunden am Tag vor dem PC. Ich habe gespürt, dass ich das nicht will. Stattdessen wollte ich mit Menschen arbeiten.

2. Aspekt: Ich wurde spezifisch

Mit Menschen arbeiten wollen, ist ein Klassiker und wird auch in unseren Coachings oft als Wunsch genannt. Aber mit welchen Menschen denn genau? Mit jungen Menschen, mit alten Menschen, mit gesunden Menschen etc.? Im Grunde arbeitet man in fast alles Berufen irgendwie mit Menschen. Aber welche Personengruppe zieht dich an?

 

Während meiner Arbeit in der Obdachlosenhilfe habe ich gemerkt, dass es, obwohl ich viele tolle Menschen kennen lernen durfte, für mich auf Dauer nicht funktioniert. Die Art der Hilfe, die ich anbot, empfand ich als Tropfen auf den heißen Stein und ich wollte mehr Veränderung bewirken und mit gesunden Menschen arbeiten, die bereit sind, ihr Leben in die Hand zu nehmen. Das habe ich im Coaching gefunden.

 

Wer soll also die Zielgruppe deiner Arbeit sein? Diese Frage gilt in meinen Augen gleichermaßen für Angestellte und Selbständige.

3. Aspekt: Was und wie will ich arbeiten?

Abgesehen von der Zielgruppe ist es wichtig, was Du inhaltlich machst. Damit meine ich: schreibst Du hauptsächlich, verkaufst Du, forschst oder schreinerst Du? Bearbeitest Du am PC Excell-Tabellen, entwirfst Du Pläne, managst Du oder malst Du? Was siehst Du dich selbst tun?

 

Bei mir ist es so, dass ich mir nicht vorstellen kann, Menschen zu pflegen, zu erziehen oder zu unterrichten, sondern sie zu coachen. Und ich brauche eine Mischung aus Arbeit am Menschen und kreative Arbeit, die ich für mich alleine mache. Ich schreibe gern Postings und Artikel, aber ich schließe für mich journalistische Arbeit aus, um damit mein Geld zu verdienen.

 

Die Frage nach dem "wie" zielt auf die Rahmenbedingungen ab: Mittelstand, Konzern, international, national, selbständig, angestellt, Öffentlicher Dienst, allein oder im Team, mit oder ohne Führungsverantwortung. Die Möglichkeiten sind vielfältig und die Frage lautet: Was kannst Du dir für dich vorstellen? Wovon fühlst Du dich angezogen?


Beruflich sein Ding zu finden, braucht Zeit. Zumindest ist das meine Erfahrung. Bei manchen geht es schneller, bei manchen langsamer. Beides ist ok. Wichtig ist in meinen Augen, sich auf die Suche zu machen, wenn Du merkst, Du brauchst eine Veränderung. Und diese Suche bewusst und mit einer Intention anzugehen, damit Du nicht nur suchst, um zu suchen und dich damit von anderen Themen abzulenken.

 

Meine Intention war damals etwas zu finden, von dem ich mich inspiriert und erfüllt fühle und das in einem Rahmen, der sich frei anfühlt, in meinem Fall die Selbständigkeit.

 

An welchem Punkt bist Du gerade, was ist deine Intention und welche Fragen beschäftigen dich, wenn es um berufliche Orientierung geht? Was denkst Du über die 3 Aspekte?

 

Wir freuen uns auf deinen Kommentar!

 

Steffi und Caro




Steffi und Carolin von Soul Rebel Coaching für Selbstbewusstsein in Berlin

Hej, wir sind Steffi und Caro!

Mit Soul Rebel Coaching schaffen wir ein Angebot, jenseits von Tschakka-Tschakka und Höher-Schneller-Weiter-Ansprüchen: Professionelles Coaching, Workshops mit Aha-Effekten, ein nachhaltiges Netzwerk und ehrliche Inspiration.



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