Du bist die Mitte deines Lebens

Sind wir hier bei RTL II oder ist das euer Ernst?

 

Unter dem Titel „Mitten im Leben - Wünsche und Lebenswirklichkeiten von Frauen zwischen 30 und 50 Jahren“ hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2016 eine repräsentative Studie veröffentlicht.

Kernthemen sind Qualifikation und Erwerbs-tätigkeit, Berufsmotive, Erwerbsumfang, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Alterssicherung sowie Gleichberechtigung in der Partnerschaft. So weit, so gut.

selbstbewusste Lebensgestaltung

Während zu Beginn noch die Rede von Größe und Vielfältigkeit der Ressourcen und Potenziale dieser Generation, von Modernität und Selbstbewusstsein und einer spannenden, offenen Lebensphase ist, werden relativ schnell negative An- und Aussichten nachgezeichnet.

Mehr als einmal ist mir beim Lesen vor Empörung die Kinnlade runtergeklappt, haben sich auf der Stirn Sorgenfalten gekräuselt oder gingen mir ungläubig die Augen über. Um hier in aller Kürze nur die wichtigsten Feststellungen im zusammenzufassen:



Lust auf austausch zu deinen nächsten beruflichen Schritten?



WUSSTEST DU SCHON, DASS...

 …gerade im Alter zwischen 30 und 50 Jahren viele Frauen zunehmend vom Einkommen ihres Partners oder staatlichen Transferleistungen ökonomisch abhängig werden und trotz beruflicher Qualifikation und hoher Motivation ihren Lebensunterhalt nicht erwirtschaften können.

 

...ein erheblicher Anteil der Frauen trotz erhöhtem Erwerbsumfang nur knapp ein Einkommen über der Armutsgrenze verdient.

 

...47% aller Frauen zwischen 30 und 50 Jahren gern in einer Partnerschaft leben wollen, in der sich Frau und Mann die Aufgaben für Haushalt und Kinder teilen, aber nur 24% der Frauen angeben, dass das der Fall ist.

 

...im Rahmen der Ehe ein erhebliches existenzielles Unselbstständigkeitspotenzial für Frauen erzeugt wird.

 

...die Kehrseite der höheren und häufigeren Abhängigkeit der Frauen von der Rente ihres Ehemannes die moralische Verpflichtung des Ehemannes zur Versorgung der Ehefrau während bereits bestehender Ehe ist.

 

...vor allem Kinder bei Frauen die subjektive Wahrscheinlichkeit von unzureichender eigener Rente erhöhen.

 

...58% der Frauen in der Mitte des Lebens der Auffassung sind, dass Gleichstellung in weiten gesellschaftlichen Teilen kaum realisierbar ist.

SO WEIT, ABER WEIT ENTFERNT VON GUT.

Die Rage, die mich während des Lesens beflügelt hat, lässt mich nach Vollendung der Lektüre eiskalt fallen und mit Fragezeichen im Kopf zurück:

Wo zur Hölle habt ihr das erhoben? Und wo zur Hölle waren die vielen starken und selbstbestimmten, verheirateten, nicht verheirateten, voll - und teilzeiterwerbstätigen, selbstständigen und angestellten, Haus- oder eben Nichthaus-Frauen mit und ohne Kinder dieser Generation, die ich kenne?

All die Frauen, die sich bewusst für den Weg entschieden haben, den sie gehen, weil diese Art ihr Leben zu führen, sie glücklich macht und erfüllt - ganz gleich, wie das im Einzelfall konkret aussieht.

WORUM ES EIGENTLICH GEHEN SOLLTE

 Der Studie sei an dieser Stelle zugute gehalten, dass die Ergebnisse auf den angegebenen Überzeugungen der Frauen beruhen, also nicht unbedingt den Boden der Tatsachen spiegeln müssen und das vorherrschende Lebensgefühl der Befragten auch überhaupt nicht Thema war.

Aber eigentlich macht das die Sache noch viel schlimmer. Denn unsere Überzeugungen, unsere ganz persönlichen Glaubenssätze sind es, die uns uns selbst Grenzen setzen lassen oder bewirken, dass wir uns selbst erlauben, über uns hinauszuwachsen.

Du bist die Mitte deines Lebens - Dreh- und Angelpunkt, der Katalysator im Prozess. Deshalb lasst uns blindem Leistungsdenken und gesellschaftlich anerkannten, aber vielleicht überholten, Wertvorstellungen à la schwarz-weiß weniger und individuellen Lebensentwürfen mehr Raum geben. 

Reißt euch die Label von der Brust und stellt stattdessen die wirklich wichtigen Fragen:

  • Was macht MICH glücklich - beruflich und privat?
  • Was will ICH für MEINE Zukunft - beruflich und privat?
  • Was brauche ICH dafür?

Wie siehst Du das? Ich freue mich, deine Meinung zu dem Thema zu hören!

 

Anka


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